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KI für Architekturbüros: was Piloti im Büro übernimmt

Zwischen Entwurf und Einreichung liegt eine lange Reihe kleiner Rechtsfragen. Piloti ist für genau diese Strecke gebaut: für die Frage, die Fundstelle und das, was danach im Akt stehen muss.

Kurz gesagt

Piloti ist ein KI-Werkzeug für Architekturbüros in Österreich, das Planungsfragen aus Landesbauordnungen, OIB-Richtlinien, Büroarchiv und Projektunterlagen beantwortet, mit gegen den Quelltext geprüfter Fundstelle, und daraus Arbeit im Projekt macht: Aktenvermerke, Einreichchecks, offene Punkte.

Mit einer echten Frage testenStand: September 2026

Was Piloti übernimmt

  • Antworten mit Fundstelle, zitiert wie ein Bescheid, etwa „Bauordnung für Wien, § …“ oder „Pkt. 3.5.2 · S. 7“, gegen den Quelltext geprüft, bevor sie erscheinen. Die Quelle öffnet sich an der markierten Stelle.
  • Eigene Arbeitsweisen für Gebäudeklasse, Brandschutz, Einreichcheck, Bestand, Bebauung, Wärmeschutz, Barrierefreiheit und Aufenthaltsräume, jede mit ihrem eigenen Ablauf.
  • Grundrisse, Schnitte und Fotos sieht Piloti als Bild an, wenn die Zeichnung zählt, und sagt, welche Zeichnung auf dem Blatt es gelesen hat.
  • Das Büroarchiv: frühere Projekte, Aktenvermerke, eigene Checklisten, für kein anderes Büro sichtbar.
  • Entwürfe für Aktenvermerk, Protokoll, Checkliste und Flächenaufstellung, im Gespräch überarbeitet, mit Fassungen und Freigabe im Eingang.

Der Alltag in einem österreichischen Architekturbüro

Ein Dachausbau in Wien, ein Wohnbau in Niederösterreich, ein Wettbewerb in der Steiermark: Viele Büros planen in mehreren Bundesländern gleichzeitig, und jedes hat seine eigene Bauordnung und seinen eigenen Stand bei den OIB-Richtlinien. Die Fragen sind oft klein, aber sie kommen ständig: Welche Gebäudeklasse? Reicht der Fluchtweg? Ist das noch ein Aufenthaltsraum?

Die Antworten liegen verstreut. Im RIS, in den Richtlinien, in einem Aktenvermerk von 2019, im Kopf der Kollegin, die das schon dreimal durchgemacht hat. Wer fragt, unterbricht jemanden; wer nicht fragt, riskiert einen Verbesserungsauftrag.

Eine Woche mit Piloti

Ein erfundenes Beispiel, kein Kundenbericht. So kann die Arbeit in einem Büro mit Projekten in zwei Bundesländern aussehen.

  1. 01

    Montag

    Dachausbau im Wiener Bestand. Piloti stuft zuerst das Vorhaben ein, dann die Gebäudeklasse, und fragt nach dem einen Wert, der fehlt: ob der Dachraum bisher ausgebaut war.

  2. 02

    Dienstag

    Zwei Varianten für das Stiegenhaus eines Wohnbaus in Niederösterreich. Piloti stellt sie in Tabs nebeneinander, mit der Fundstelle für jede Anforderung und einem Ergebnis je Zeile.

  3. 03

    Mittwoch

    Nach dem Termin bei der Baubehörde schreibt die Projektleitung ihre Stichworte ins Gespräch. Piloti entwirft den Aktenvermerk, das Team korrigiert ihn im Gespräch, die Büroleitung gibt ihn frei.

  4. 04

    Donnerstag

    „Mach den Einreichcheck bis Freitag.“ Die Aufgabe läuft unter dem Namen und mit den Berechtigungen der Planerin, die sie gestellt hat.

  5. 05

    Freitag

    Zwei Unterlagen fehlen. Sie stehen als offene Punkte im Projekt; einen davon, eine Frage an die Gemeinde, macht „Klären“ zur eigenen Aufgabe.

Ihre Daten

Mit den Daten Ihres Büros werden keine Modelle trainiert, Ihre Pläne bleiben Ihr Eigentum, und Ihr Büroarchiv ist für kein anderes Büro sichtbar. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Pilotphase

Piloti ist in der Pilotphase mit ausgewählten Büros. Wenn Sie sehen wollen, was es in Ihrem Büro übernimmt, schicken Sie uns über „Mit einer echten Frage testen“ eine Frage aus einem laufenden Projekt.

Gut zu wissen

Entwurf, Zeichnung und Verantwortung bleiben bei Ihnen; Piloti liefert die Fundstellen, damit Ihr Büro jede Aussage nachprüfen kann. Der Einreichcheck stellt die Vollständigkeit des Pakets fest, und einen Heizwärmebedarf berechnet Piloti nicht, es sagt, welche Anforderung gilt und wie ein Wert dazu steht. Fehlt eine entscheidende Angabe, etwa der Bebauungsplan, fragt Piloti danach.

Häufige Fragen

Welche Rechtsquellen nutzt Piloti für Architekturbüros?

Die neun Landesbauordnungen und zugehöriges Landesrecht aus dem RIS, die OIB-Richtlinien, ein Normenverzeichnis und Bundesrecht wie ASchG, Arbeitsstättenverordnung oder Denkmalschutzgesetz. Dazu kommen Ihr Büroarchiv, die Unterlagen des Projekts und eine Webrecherche, bei der jede Quelle verlinkt ist.

Wie schnell antwortet Piloti?

Eine typische Antwort braucht etwa 30 s. Eine Tiefenrecherche dauert länger: Sie beginnt mit einem Plan, den Sie bearbeiten, und endet mit einem Bericht im Projekt.

Werden unsere Pläne zum Training verwendet?

Nein. Mit Daten aus Ihrem Büro werden keine Modelle trainiert, Zeichnungen bleiben Eigentum des Büros, und Ihr Büroarchiv sieht kein anderes Büro. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Was kostet Piloti für ein Architekturbüro?

Piloti arbeitet derzeit mit ausgewählten Pilotbüros. Pilotbüros vereinbaren die Bedingungen direkt mit uns Gründern; der erste Schritt ist eine echte Frage aus einem laufenden Projekt.

Kann Piloti unsere Bürostandards berücksichtigen?

Ja, über eigene Arbeitsweisen im Skill-Editor und über ständige Anweisungen. Die Anweisungen regeln Form und Schwerpunkt der Antworten, nie einen normativen Wert.